Seit 2009  Beratung für Kapitalanleger

Nachhaltig investieren, Steuerlast reduzieren  profitieren!


Mehr als Immobilien strategische Investition  nicht "Makler" – sondern Berater für Kapitalanleger:

Im Auftrag ausgewählter, renommierter Bauträger begleiten wir Investoren bei der Auswahl zukunftsfähiger

Denkmal- und Neubauimmobilien in wirtschaftlich starken Wachstumslagen – insbesondere in Bayern & Sachsen.

Unsere Objektangebote werden unabhängig und projektbezogen nach klar definierten Kriterien selektiert: Wertsteigerungspotenzial durch Standortentwicklung, steuerliche Effekte, Vermietbarkeit, sowie nachhaltige Marktfähigkeit.


Seit über 16 Jahren verbinden wir Marktkenntnis mit einem klaren Qualitätsanspruch:

  • Neubauprojekte: 5 % degressive AfA •🌱QNG 5 % Sonder-AfA
  • Denkmalimmobilien: Denkmal-AfA bis zu 75 % des Kaufpreises steuerlich abschreiben
  • KfW-Förderung: Förderdarlehen (zinsvergünstigt) bis 150.000 €
  • Full-Service: Vermietungsservice & Mietermanagement (SEV) ➜ für minimalsten Aufwand, egal wo Sie wohnen

Mehr als Immobilien strategische Investition

Nicht "Makler" – sondern Berater für Kapitalanleger: Im Auftrag ausgewählter Bauträger begleiten wir Investoren bei der Auswahl zukunftsfähiger Denkmal- und Neubauimmobilien in wirtschaftlich starken Wachstumslagen – insbesondere in Bayern und Sachsen.


Seit über 16 Jahren verbinden wir Marktkenntnis mit einem klaren Qualitätsanspruch:

  • Neubauprojekte:
    5 % degressive AfA +
    🌱QNG Sonder-AfA
  • Denkmalimmobilien: 
  • Denkmal-AfA
  • KfW-Förderung:
  • Förderdarlehen (zinsvergünstigt)
    bis 150.000 €
  • Full-Service: 
    Vermietungsservice & Mietermanagement (SEV) ➜ für
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Hohlfeld Immobilien e.K., HIKV.

Holger H. Hohlfeld

Hohlfeld Immobilien e.K., HIKV.
Celina Ansorge - Immobilienberatung HIKV Immobilien für Kapitalanleger

Holger H. Hohlfeld

Immobilien- & Strategieberatung

Antonia Seitz HIKV - Hohlfeld Immobilien e.K.

Antonia Seitz

Büroleitung

Celina Ansorge - Immobilienberatung HIKV Immobilien für Kapitalanleger

Celina Ansorge

Immobilienkauffrau (IHK)

VORANKÜNDIGUNG  NÜRNBERG

Neubauprojekt in zentraler und dynamisch wachsender Stadtteillage🌱 QNG


📢 Verkaufsstart: Juli 2026
➧Wohnungsgrößen: in Planung
 ➧ 1-Zimmer- bis 4-Zimmer-Wohnungen

➧ Kaufpreise: in Planung
➧ Steuervorteile:
  5 % degressive AfA + QNG zertifizierte Neubauten mit Sonder-AfA gemäß § 7b EStG
➧ KfW Programm:
Kredit 297/298 KFN Wohngebäude QNG

Kontaktieren Sie uns

Datenschutzbestimmung: Ich bin damit einverstanden, dass mich Hohlfeld Immobilien e.K. kontaktiert (telefonisch od. per E-Mail) und meine angegebenen Daten zu diesem Zweck speichert. Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.

VORANKÜNDIGUNG    ERDING • METROPOLREGION MÜNCHEN

Neubauwohnungen in zentraler Lage🌱 QNG


📢Verkaufsstart: vsl. Sommer 2026
➧ Wohnungsgrößen: ab ca. 51 m² bis ca. 159 m²
- in Planung ➧ 2-Zimmer bis 4-Zimmer-Wohnungen

➧ Kaufpreise: in Kürze
➧ Steuervorteile:
 5 % degressive AfA + QNG zertifizierte Neubauten mit 5 % Sonder-AfA gemäß § 7b EStG
➧ KfW Programm 1:
Kredit 297/298 KFN Wohngebäude QNG

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Datenschutzbestimmung: Ich bin damit einverstanden, dass mich Hohlfeld Immobilien e.K. kontaktiert (telefonisch od. per E-Mail) und meine angegebenen Daten zu diesem Zweck speichert. Die Datenschutzhinweise habe ich zur Kenntnis genommen.

5 Schritte zur Kapitalanlage

1️⃣ Kontakt & Beratung

Tragen Sie sich über das Kontaktformular ein, buchen Sie direkt einen Termin über unseren Online-Kalender

– oder rufen Sie uns einfach an. In einem persönlichen Gespräch klären wir Ihre Anlageziele und alle Fragen rund um Immobilieninvestments.

2️⃣ Immobilien- & Finanzberechnung

Sie erhalten passende Projektvorschläge inklusive Finanzierungs-, Rendite- und Steuerberechnungen – transparent, nachvollziehbar und individuell auf Ihre Situation abgestimmt.

3️⃣ Finanzierung & Förderung

Nach der Auswahl Ihrer Wunschwohnung unterstützen wir Sie bei der Finanzierung – gemeinsam mit Ihrer Hausbank oder erfahrenen Finanzierungspartnern. Dabei prüfen wir auch mögliche KfW-Förderdarlehen und die besten Konditionen.

4️⃣ Besichtigung

Auf Wunsch besichtigen Sie das Projekt vor Ort und lernen den Bauträger sowie Referenzobjekte kennen. So gewinnen Sie Sicherheit und Vertrauen in Ihre zukünftige Kapitalanlage.

5️⃣ Notartermin

Wir organisieren den Notartermin, begleiten die Beurkundung und stehen Ihnen auch nach dem Kauf zur Seite.

Wir bleiben Ihr Ansprechpartner!


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📩 Nach Ihrer Anfrage erhalten Sie von uns unverbindlich erste Immobilienvorschläge mit Musterberechnung

inkl. Finanzierungs- und Steuereffekten

Wir respektieren Ihre Zeit:

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INV€STORENWISSEN


Immobilien • Kapitalmarkt • Geldanlage  • Altersvorsorge • Steuern • WIRTSCHAFT


von Holger H. Hohlfeld 6. Juni 2026
Eigenkapitalrendite statt Mietrendite: Der Schlüssel für erfolgreiche Immobilieninvestoren Viele Kapitalanleger machen denselben Denkfehler
von Holger H. Hohlfeld 5. Juni 2026
Finanzierung - Standortentwicklung - Steuervorteile - Vermietung - Förderung
von Holger H. Hohlfeld 4. Juni 2026
Steigende Zinsen, höhere Baukosten und zunehmende regulatorische Anforderungen haben den Immobilienmarkt neu geordnet. Was für viele Eigennutzer zur Herausforderung geworden ist, eröffnet langfristig orientierten Kapitalanlegern neue Chancen.
von Holger H. Hohlfeld 3. Juni 2026
Berlin wird teurer, voller und komplizierter – Potsdam profitiert
von Holger H. Hohlfeld 2. Juni 2026
Hochwertiger Neubau und sanierte Denkmalimmobilien in zentralen Lagen, moderate Lohnkosten und ein stiller Sog aus dem teuren München: Wie aus der einstigen Arbeiterstadt einer der attraktivsten Wirtschafts- und Wohnstandorte Süddeutschlands wurde – und warum gerade das Premiumsegment hier besonders viel Spielraum bietet.
Denkmalimmobilie auf dem Quelle-Areal Nürnberg. Denkmalsanierung und Quartiersentwicklung in Potsdam
von Holger H. Hohlfeld 1. Juni 2026
Warum Denkmalimmobilien steuerlich so spannend sind Historische Architektur mit außergewöhnlichen Steuervorteilen Denkmalgeschützte Immobilien nehmen im deutschen Immobilienmarkt eine besondere Stellung ein. Sie verbinden historische Bausubstanz, oft einzigartige Architektur und attraktive Innenstadtlagen mit steuerlichen Förderungen, die es in dieser Form bei Neubauimmobilien nicht gibt. Der Hintergrund ist einfach: Die denkmalgerechte Sanierung historischer Gebäude ist häufig deutlich aufwendiger und kostenintensiver als eine gewöhnliche Modernisierung. Um private Investitionen in den Erhalt dieser Bauwerke zu fördern, gewährt der Gesetzgeber besondere steuerliche Vorteile. Für Kapitalanleger können daraus erhebliche Abschreibungsmöglichkeiten entstehen, die die Wirtschaftlichkeit eines Investments spürbar verbessern. Warum fördert der Staat Denkmalimmobilien? Historische Gebäude prägen das kulturelle Erbe vieler deutscher Städte. Ohne private Investoren wären zahlreiche Baudenkmäler wirtschaftlich kaum zu erhalten. Deshalb unterstützt der Staat die Sanierung denkmalgeschützter Immobilien durch spezielle steuerliche Regelungen nach: § 7i EStG für Kapitalanleger § 10f EStG für Eigennutzer Dadurch können bestimmte, von der Denkmalschutzbehörde anerkannte Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig dabei: Nicht der gesamte Kaufpreis wird gefördert, sondern ausschließlich die bescheinigten denkmalbedingten Sanierungskosten. Zwei Welten: Eigennutzer und Kapitalanleger Das Steuerrecht unterscheidet klar zwischen selbst genutzten und vermieteten Denkmalimmobilien. Kapitalanleger Wer die Immobilie vermietet, erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Dadurch können sowohl die Denkmal-AfA als auch die reguläre Gebäudeabschreibung steuerlich genutzt werden. Kapitalanleger profitieren deshalb in der Regel am stärksten von den Fördermöglichkeiten. Eigennutzer Wer die Immobilie selbst bewohnt, kann ebenfalls von der Denkmalförderung profitieren. Allerdings beschränkt sich die steuerliche Förderung auf die anerkannten Sanierungskosten. Der Gebäudeanteil des Kaufpreises selbst ist bei Eigennutzern nicht steuerlich abschreibbar. Die Denkmal-AfA für Kapitalanleger Für vermietete Denkmalimmobilien können die bescheinigten Sanierungskosten vollständig steuerlich abgeschrieben werden. Die Verteilung erfolgt über zwölf Jahre: 8 Jahre lang jeweils 9 % anschließend 4 Jahre lang jeweils 7 % Damit werden insgesamt 100 % der anerkannten Sanierungskosten steuerlich berücksichtigt. Die Denkmalförderung für Eigennutzer Bei selbst genutzten Denkmalimmobilien können 90 % der anerkannten Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Die Verteilung erfolgt über zehn Jahre: 10 Jahre lang jeweils 9 % Insgesamt können somit 90 % der bescheinigten Sanierungskosten steuerlich berücksichtigt werden. Die zusätzliche Gebäude-AfA für Kapitalanleger Neben der Denkmal-AfA profitieren Kapitalanleger von einem weiteren Vorteil. Zusätzlich zu den Sanierungskosten kann auch der auf das Gebäude entfallende Kaufpreisanteil steuerlich abgeschrieben werden. Die Höhe dieser linearen Gebäude-AfA richtet sich nach den jeweils geltenden steuerlichen Vorschriften und dem konkreten Objekt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Abschreibungseffekt, der bei Neubau- und Bestandsimmobilien ebenfalls genutzt werden kann. Praxisbeispiel Zur Veranschaulichung nehmen wir an, dass bei einer Denkmalwohnung 200.000 Euro auf anerkannte Sanierungskosten entfallen. Kapitalanleger In den ersten acht Jahren: jährlich 18.000 Euro Abschreibung (9 %) In den folgenden vier Jahren: jährlich 14.000 Euro Abschreibung (7 %) Über die gesamte Laufzeit werden somit 200.000 Euro steuerlich berücksichtigt. Zusätzlich kommt die reguläre Gebäude-AfA auf den Gebäudeanteil des Kaufpreises hinzu. Eigennutzer Bei denselben Sanierungskosten können 90 % steuerlich geltend gemacht werden. Das entspricht: 180.000 Euro steuerlich begünstigte Sanierungskosten verteilt auf zehn Jahre jährlich 18.000 Euro Sonderausgaben Warum Denkmalimmobilien für Kapitalanleger besonders interessant sind Denkmalimmobilien verbinden mehrere Faktoren miteinander: attraktive steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten häufig zentrale Innenstadtlagen begrenztes Angebot historischer Objekte besondere Architektur und Wohnqualität langfristig stabile Nachfrage Gerade in wirtschaftlich starken Städten und Wachstumsregionen profitieren viele Denkmalobjekte zusätzlich von einer hohen Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum. Dadurch entsteht eine Kombination aus steuerlicher Förderung, Sachwert und Vermietungspotenzial, die auf dem deutschen Immobilienmarkt nahezu einzigartig ist. Denkmalimmobilien und Förderprogramme Je nach Objekt können zusätzlich weitere Fördermöglichkeiten infrage kommen, beispielsweise für bestimmte energetische Maßnahmen oder Sanierungsvorhaben. Welche Förderungen tatsächlich genutzt werden können, hängt immer vom jeweiligen Projekt und den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. Fazit Denkmalgeschützte Immobilien bieten eine der attraktivsten steuerlichen Förderungen im deutschen Immobilienmarkt. Während Eigennutzer einen Teil der anerkannten Sanierungskosten steuerlich geltend machen können, profitieren Kapitalanleger von deutlich umfangreicheren Abschreibungsmöglichkeiten. Die Kombination aus Denkmal-AfA und regulärer Gebäude-AfA kann insbesondere bei höheren persönlichen Steuersätzen zu erheblichen steuerlichen Entlastungen führen. Neben den steuerlichen Vorteilen sprechen häufig auch die besonderen Standorte, die historische Architektur und die langfristige Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum für diese Anlageklasse. Wie bei jeder Immobilieninvestition gilt jedoch: Entscheidend sind immer das konkrete Objekt, die Lage, der Kaufpreis und die individuelle steuerliche Situation des Investors. Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar. Die steuerliche Behandlung von Denkmalimmobilien hängt vom jeweiligen Objekt sowie der persönlichen Situation des Käufers ab. Für verbindliche Auskünfte sollten stets Steuerberater, Rechtsanwälte oder andere qualifizierte Fachberater hinzugezogen werden.
von Holger H. Hohlfeld 30. Mai 2026
Ein weit verbreitetes Missverständnis: „Die EZB hat die Leitzins gesenkt – dann müssten doch auch die Bauzinsen fallen.“ Die EZB hat die Zinsen halbiert – warum kostet die Baufinanzierung trotzdem noch rund 4 %?
von Holger H. Hohlfeld 29. Mai 2026
Betreutes Wohnen - Betreutes Wohnen plus - Pflegeapartments
von Holger H. Hohlfeld 28. Mai 2026
KfW55/EH55-Förderung endet zum 30.06.2026 – jetzt noch Vorteile sichern
von Holger H. Hohlfeld 22. Mai 2026
„Die gesetzliche Rente wird nicht mehr reichen“ – was die Aussage von Bundeskanzler Merz, wirklich bedeutet und warum Vermögensaufbau zur Pflicht wird Von einem Blick in die Zukunft des Sozialsystems Am 20. April 2026 sagte Bundeskanzler Friedrich Merz beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin einen Satz, der Millionen Menschen aufhorchen ließ: Die gesetzliche Rentenversicherung werde künftig allenfalls noch eine „Basisabsicherung" fürs Alter sein. Wer seinen Lebensstandard im Ruhestand halten wolle, müsse sich stärker auf betriebliche und private Vorsorge stützen. Der Aufschrei war groß — vor allem bei der SPD. Doch hinter der politischen Polemik steckt eine unangenehme Wahrheit, die Ökonomen und Demografen seit Jahrzehnten beschreiben. Merz hat sie nur laut ausgesprochen. Dieser Beitrag erklärt, warum das deutsche Rentensystem strukturell unter Druck geraten ist, was die staatlichen Förderreformen konkret bedeuten — und warum eine breite Vorsorgeverpflichtung den deutschen Immobilienmarkt grundlegend verändern könnte. Das Rentensystem: Ein Generationenvertrag unter Druck Das deutsche Rentensystem basiert auf dem sogenannten Umlageverfahren : Wer heute arbeitet, finanziert die heutigen Rentner. Dieses Prinzip funktioniert gut — solange das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenempfängern stimmt. Das tut es immer weniger. 1962 finanzierten noch sechs Erwerbstätige einen Rentner. 2024 sind es nur noch etwa 2,5. In den 2030er Jahren, wenn die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge vollständig in Rente gehen, werden es voraussichtlich nur noch zwei Arbeitende pro Rentner sein — rund 13,9 Millionen Erwerbstätige erreichen in den nächsten 15 Jahren das Rentenalter. Der Grund ist bekannt: Deutschlands Geburtenrate liegt seit über 55 Jahren unter dem bestandserhaltenden Niveau von 2,1 Kindern pro Frau. Aktuell sind es 1,4. Bleibt es dabei, bekommt jede Generation rechnerisch nur 70 Prozent der Köpfe ihrer Vorgänger. Der demografische Berg, den Deutschland überqueren muss, ist real — und sein Gipfel liegt in den frühen 2030ern. Die Zahlen hinter der Krise Das Rentenniveau — also das Verhältnis der Standardrente nach 45 Beitragsjahren zum Durchschnittslohn — liegt derzeit bei 48 Prozent. Gesetzlich wurde diese Haltelinie bis 2031 festgeschrieben. Danach ist offen. Ohne Reformen erwarten Fachleute einen Rückgang auf 44 bis 45 Prozent bis 2035. Gleichzeitig wird der Beitragssatz zur gesetzlichen Rentenversicherung — derzeit 18,6 Prozent — laut Prognosen bis 2030 auf bis zu 20,4 Prozent steigen. Das heißt: Arbeitnehmer zahlen mehr ein und bekommen proportional weniger heraus. Deutschland liegt bei der Nettoersatzquote — dem Verhältnis von Rente zu letztem Nettoverdienst — laut OECD-Pensionsbericht 2025 bei rund 53 Prozent, während der OECD-Durchschnitt bei 63 Prozent liegt. Mit weiterem Druck nach unten. Bundeszuschuss als stiller Indikator Was viele nicht wissen: Die gesetzliche Rentenversicherung kann sich schon heute nicht vollständig selbst tragen. Der Bundeszuschuss aus Steuergeldern beläuft sich 2026 auf rund 127,8 Milliarden Euro — Tendenz steigend. Das bedeutet: Jeder Steuerzahler subventioniert das Rentensystem, unabhängig davon, ob er selbst einzahlt. Merz und der Paradigmenwechsel: Was wirklich beschlossen wurde Die Aussage des Kanzlers war kein Versprecher. Sie war politisches Programm. Beim Jahresempfang der Deutschen Börse hatte Merz bereits zuvor angekündigt, 2026 werde ein „Jahr des Paradigmenwechsels in der deutschen Rentenpolitik" sein. Die Rentenversicherung solle weiterhin existieren — aber als Basis, nicht als Vollversorgung. Die legislative Umsetzung folgte prompt: Am 27. März 2026 beschloss der Bundestag das Altersvorsorgereformgesetz . Der Bundesrat stimmte am 8. Mai 2026 zu. Das Kernstück: Die ungeliebte Riester-Rente wird ab 2027 durch ein neues, flexibleres Altersvorsorgedepot ersetzt — ein staatlich gefördertes Wertpapierdepot, das Investitionen in Fonds und ETFs ohne verpflichtende Beitragsgarantie ermöglicht. Die neue Förderarchitektur Das neue System sieht vor: Grundzulage von bis zu 540 Euro jährlich durch den Staat Kapitalerträge bleiben in der Ansparphase steuerfrei Frühstart-Rente : Kinder erhalten vom 6. bis 18. Lebensjahr eine monatliche staatliche Einzahlung von 10 Euro als Startkapital für ihre spätere Vorsorge Kein Garantiezwang : Anders als bei Riester kann das Geld renditeorientiert — zum Beispiel in globale ETFs — investiert werden Zwei-Verträge-Grenze : Die Förderung ist auf zwei Verträge je Person beschränkt Deutschland nähert sich damit Modellen, die in Schweden oder den Niederlanden seit Jahrzehnten funktionieren: kapitalmarktbasierte Altersvorsorge als zweite Säule, staatlich angereizt, aber individuell gesteuert. Was die Steuersubvention wirklich bedeutet Auf den ersten Blick klingt die staatliche Förderung attraktiv. Auf den zweiten offenbaren sich die Grenzen. Die Steuerfreiheit in der Ansparphase ist eine Steuerstundung , keine Steuerbefreiung: Auszahlungen im Rentenalter werden versteuert. Wer im Ruhestand noch ein relevantes Einkommen hat, zahlt dann entsprechend. Für Bezieher geringerer Einkommen, die keine 540 Euro Zulage ausschöpfen können, ist die Wirkung begrenzt. Kritisch ist auch: Zusätzliche Vorsorge setzt verfügbares Einkommen voraus. Wer heute netto 1.800 Euro verdient, hat nach Miete, Energie und Lebensmitteln kaum Spielraum für ETF-Sparpläne. Die Förderarchitektur hilft Mittelschicht und Gutverdienern — jenen, die sie am dringendsten bräuchten, nützt sie wenig. Hier liegt die eigentliche sozialpolitische Sprengkraft der Merz-Aussage: Der Übergang zu mehr Eigenverantwortung ist nur für einen Teil der Bevölkerung reibungslos möglich. Die nächste Eskalationsstufe: Vorsorgeverpflichtung Was heute als Förderanreiz daherkommt, könnte morgen zur Pflicht werden. Die Logik dahinter ist einfach: Wenn der Staat weiß, dass die gesetzliche Rente nicht ausreicht, und gleichzeitig in 20 Jahren keine Altersarmut in Massenform finanzieren will, dann ist es nur konsequent, private Vorsorge irgendwann verpflichtend zu machen — analog zur KFZ-Haftpflichtversicherung. In Australien (Superannuation), Dänemark und den Niederlanden ist genau das Realität: Arbeitnehmer zahlen einen gesetzlich festgelegten Anteil ihres Einkommens in private Kapitalanlagen ein. Die Ergebnisse sind beeindruckend — und die Rentenlücken deutlich kleiner. In Deutschland ist dieser Schritt politisch noch nicht diskutiert. Aber die Richtung ist erkennbar. Die Frühstart-Rente für Kinder ist ein erster Schritt in diese Denklogik: Frühzeitiger Einstieg in Kapitalmarktvorsorge als gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Warum der Druck auf den Immobilienmarkt steigen könnte Je stärker die Eigenverantwortung in der Altersvorsorge zunimmt, desto mehr Kapital wird nach langfristigen Anlageformen suchen. Ein Teil dieses Kapitals wird in Aktien und Fonds fließen. Ein anderer Teil dürfte in Sachwerte investiert werden. Wohnimmobilien genießen in Deutschland traditionell ein hohes Vertrauen als Vermögens- und Altersvorsorgeinstrument. Gleichzeitig bleibt das Angebot knapp. Zu hohe Baukosten, strengere regulatorische Anforderungen, Fachkräftemangel und rückläufige Neubautätigkeit sorgen dafür, dass in vielen Regionen weiterhin zu wenig Wohnraum entsteht. Treffen steigende Nachfrage und begrenztes Angebot aufeinander, entsteht langfristig Druck auf Mieten und Immobilienpreise.er des Rheinlands — könnten Zuflüsse erleben, die ihr Preisniveau deutlich verändern. „Die meisten Menschen unterschätzen nicht die Höhe ihrer späteren Rente. Sie überschätzen die Zeit, die ihnen für den Vermögensaufbau noch bleibt." Die eigentliche Herausforderung für Anleger Die größte Gefahr für die Altersvorsorge ist häufig nicht die falsche Anlageentscheidung. Die größte Gefahr ist das Aufschieben. Viele warten auf: sinkende Immobilienpreise fallende Zinsen bessere Förderungen den perfekten Einstiegszeitpunkt Doch Vermögen entsteht in den meisten Fällen nicht durch perfektes Timing. Vermögen entsteht durch Zeit. Wer zehn oder fünfzehn Jahre früher mit dem Vermögensaufbau beginnt, profitiert deutlich stärker vom Zinseszinseffekt, von Tilgungsfortschritten und von langfristigen Wertentwicklungen. Die Antworten darauf werden die nächsten zehn bis zwanzig Jahre prägen — sozialpolitisch, wirtschaftlich und auf dem Immobilienmarkt. Eines steht fest: Die Zeit, in der man sich auf die gesetzliche Rente allein verlassen konnte, ist faktisch vorbei. Wer das ignoriert, trifft Anlageentscheidungen — oder Nicht-Entscheidungen — auf der Grundlage einer Illusion. Quellen: Angaben von Friedrich Merz beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken, Berlin, 20. April 2026 (Tagesschau); Deutsche Rentenversicherung; Bundesministerium für Finanzen; OECD-Pensionsbericht 2025; Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung; Rentenversicherungsbericht 2025 der Bundesregierung; empirica-Institut; Bundesrat-Beschluss Altersvorsorgereformgesetz, 8. Mai 2026.
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