Investitionsstandort: Dresden – Europas Chipstandort Nr. 1
Jeder dritte in Europa produzierte Chip kommt aus Sachsen. Infineon hat 2026 eine neue Chipfabrik eröffnet, TSMC baut mit Bosch, Infineon und NXP ein weiteres Werk. Rund 3.000 neue Arbeitsplätze entstehen – und mit ihnen Bedarf an modernem Wohnraum. Genau hier entstehen 15 Neubauwohnungen im EH40-QNG-Standard
Gute Gründe, in Dresden zu investieren
Wer bei Kapitalanlagen in Ostdeutschland an wachsende Großstädte denkt, hat meist zuerst Leipzig im Blick.
Dresden verdient mindestens dieselbe Aufmerksamkeit. Die sächsische Landeshauptstadt verbindet eine der größten Industrieansiedlungen Europas mit einer Exzellenzuniversität, hoher Lebensqualität und einem Wohnungsmarkt, auf dem neuer Wohnraum knapp bleibt. Die wichtigsten Fakten im Überblick.
Lebensqualität auf Weltniveau
Das britische Institut Oxford Economics vergleicht in seinem Global Cities Index 2026 die 1.000 größten Städte der Welt. In der Kategorie Lebensqualität belegt Dresden Platz 8 weltweit und ist damit die bestplatzierte deutsche Stadt, noch vor Paris, Zürich, Berlin und München. In die Bewertung fließen unter anderem Einkommen und Einkommensverteilung, Wohnkosten, Lebenserwartung, Sicherheit sowie das Kultur- und Freizeitangebot ein.
Die barocke Altstadt, Semperoper und Staatliche Kunstsammlungen, die Elbwiesen mitten in der Stadt und die Nähe zur Sächsischen Schweiz und zum Erzgebirge machen Dresden zu einem Ort, an dem Menschen gern leben. Für gut ausgebildete Fachkräfte, die sich ihren Wohnort bewusst aussuchen, ist das ein entscheidendes Argument.
Silicon Saxony: Europas größter Mikroelektronik-Standort
Dresden ist das Zentrum von Silicon Saxony, dem größten Mikroelektronik-Cluster Europas. Etwa jeder dritte in Europa produzierte Chip stammt aus Sachsen. In Mikroelektronik und Software arbeiten im Freistaat rund 82.500 Menschen, mit steigender Tendenz entgegen dem Bundestrend. Bis 2030 rechnet die Branche mit mehr als 100.000 Beschäftigten.
Die jüngsten Großinvestitionen zeigen, wie dynamisch sich der Standort entwickelt:
- Infineon hat im Juli 2026 seine Smart Power Fab eröffnet, mehrere Monate früher als geplant. Mit rund 5 Milliarden Euro ist sie die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte und schafft 1.000 neue Arbeitsplätze.
- ESMC, das Gemeinschaftsunternehmen von TSMC mit Bosch, Infineon und NXP, hat im September 2026 Richtfest gefeiert. Die erste Chipfabrik des Weltmarktführers TSMC in Europa umfasst rund 10 Milliarden Euro Investitionsvolumen und 2.000 Arbeitsplätze, der Produktionsstart ist für 2027 vorgesehen.
- GlobalFoundries baut seine Dresdner Fertigung ebenfalls aus.
Die Wirkung reicht weit über die Werkstore hinaus: Nach Angaben von Infineon entstehen pro Arbeitsplatz im Reinraum rund sechs weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern, Dienstleistern und im Handwerk. Eine Studie der Wirtschaftsförderung Sachsen erwartet allein durch die laufenden Investitionen der Halbleiterunternehmen rund 30.000 zusätzliche Beschäftigte in Sachsen bis in die 2030er-Jahre.
Spitzenforschung und qualifizierte Fachkräfte
Die Technische Universität Dresden gehört seit 2012 zu den deutschen Exzellenzuniversitäten. Im März 2026 wurde dieser Status bestätigt, die neue siebenjährige Förderphase beginnt 2027. Mit fünf Exzellenzclustern zählt die TU Dresden zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und ist die einzige Exzellenzuniversität in den ostdeutschen Flächenländern. Rund 29.000 Studierende sind eingeschrieben, etwa jeder Fünfte kommt aus dem Ausland.
Hinzu kommen zahlreiche Institute von Fraunhofer, Max-Planck, Leibniz und Helmholtz. Diese Dichte an Wissenschaft und Hightech-Industrie sorgt für einen stetigen Zustrom gut ausgebildeter und gut verdienender Menschen, die eine Wohnung suchen.
Die wichtigsten Arbeitgeber in Dresden und Umland
Dresdens Wirtschaft ruht auf mehreren Säulen: Hightech-Industrie, Wissenschaft, Gesundheitswesen und öffentlicher Sektor. Der Arbeitsmarkt ist dadurch breit aufgestellt und nicht von einer einzelnen Branche abhängig.
Dresden
- TU Dresden – rund 8.500 Beschäftigte, größter Arbeitgeber der Stadt
- Landeshauptstadt Dresden – rund 8.000 Beschäftigte
- Universitätsklinikum Carl Gustav Carus – einziges Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen und einer der größten Arbeitgeber der Stadt
- Technische Werke Dresden / SachsenEnergie – kommunaler Konzern für Energie, Wasser und Nahverkehr mit mehreren Tausend Beschäftigten
- Infineon Technologies – rund 4.000 Beschäftigte, einer der größten Standorte des Konzerns
- GlobalFoundries – rund 3.000 Beschäftigte in einem der größten Halbleiterwerke Europas, aktuell Ausbau für 1,1 Milliarden Euro
- ESMC (TSMC, Bosch, Infineon, NXP) – rund 2.000 Arbeitsplätze ab Produktionsstart 2027
- Elbe Flugzeugwerke – rund 2.200 Beschäftigte, Umrüstung von Airbus-Passagierflugzeugen zu Frachtern und Bauteile für Airbus
- Bosch Halbleiterwerk – rund 500 Beschäftigte
- AOK PLUS und IKK classic – zwei große gesetzliche Krankenkassen mit Hauptsitz in Dresden
- Forschungseinrichtungen – zahlreiche Institute von Fraunhofer, Max-Planck und Leibniz sowie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
- Software und IT – unter anderem SAP und T-Systems Multimedia Solutions
Umland
- Koenig & Bauer, Radebeul – rund 1.800 Beschäftigte, größter Maschinenbaubetrieb Sachsens
- Wacker Chemie, Nünchritz – rund 1.500 Beschäftigte, größter Chemiearbeitgeber Sachsens
- Siltronic und Freiberger Compound Materials, Freiberg – zusammen rund 1.200 Beschäftigte in der Fertigung von Wafern und Halbleitermaterialien
- Accumotive, Kamenz – Kompetenzzentrum von Mercedes-Benz für Batteriesysteme
- Uhrenmanufakturen, Glashütte – unter anderem A. Lange & Söhne, Glashütte Original und Nomos
Wachstum durch Zuzug
Ende 2025 lebten in Dresden 571.510 Menschen. Die städtische Bevölkerungsprognose rechnet bis Mitte 2040 mit rund 587.900 Einwohnern, getragen vor allem vom Zuzug von Fachkräften. Allein im Umfeld der Halbleiteransiedlungen wird mit bis zu 10.000 Zuzüglern gerechnet, die Wohnraum benötigen.
Wohnungsmarkt: Nachfrage trifft auf knappes Neubauangebot
Der Wohnungsneubau ist bundesweit eingebrochen. 2025 wurden in Deutschland nur 206.600 Wohnungen fertiggestellt, so wenige wie seit 2012 nicht mehr. Das ifo-Institut erwartet für 2026 nur noch rund 185.000 Fertigstellungen. In Sachsen wurden 2025 rund 3.800 Wohnungen weniger gebaut als zwei Jahre zuvor.
Das zeigt sich bei den Mieten: Die durchschnittliche Angebotsmiete in Dresden lag im dritten Quartal 2026 bei 9,79 Euro pro Quadratmeter und damit rund 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Im Vergleich der deutschen Großstädte zählt Dresden aktuell zu den Städten mit dem stärksten Mietanstieg. Für Neubauwohnungen im Erstbezug werden rund 15 Euro pro Quadratmeter erzielt, in Premiumlagen bis zu 17 Euro.
Kaufpreise für Neubauwohnungen: stabil auf solidem Niveau
Nach Angaben des Gutachterausschusses der Stadt Dresden wurden neu gebaute Eigentumswohnungen 2025 im Durchschnitt für 6.460 Euro pro Quadratmeter verkauft, rund 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der verkauften Neubauwohnungen stieg um rund 75 Prozent. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Durchschnittspreis bei 6.255 Euro pro Quadratmeter und damit auf dem Niveau des zweiten Halbjahres 2025. Der Markt hat sich nach dem Anstieg stabilisiert.
Zum Vergleich: In München lagen die durchschnittlichen Angebotspreise für Neubauwohnungen im ersten Halbjahr 2026 bei rund 12.380 Euro pro Quadratmeter. Wer in Dresden kauft, investiert in einen Standort mit vergleichbarer wirtschaftlicher Zukunftsperspektive zu einem deutlich niedrigeren Einstiegspreis.
Was Dresden für Kapitalanleger interessant macht
Dresden vereint, was einen nachhaltigen Immobilienstandort ausmacht: eine industrielle Wachstumsbasis mit Milliardeninvestitionen, eine Exzellenzuniversität, eine international ausgezeichnete Lebensqualität, Zuzug qualifizierter Fachkräfte und ein Neubauangebot, das mit der Nachfrage nicht Schritt hält. Moderne Neubauwohnungen bieten Kapitalanlegern dabei zusätzlich steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten und, je nach Energiestandard, Zugang zu KfW-Förderdarlehen.
Wir haben unser Angebot in Dresden um zwei ausgewählte Neubauprojekte erweitert. Projektdetails, Wohnungsbeispiele und Rentabilitätsberechnungen finden Sie unter www.hikv.de/immobilien.
Bei Fragen erreichen Sie uns direkt unter 0151 401 483 69 oder vereinbaren unter www.hikv.de/kalender einen Zoom-Termin.
Quellen
Oxford Economics, Global Cities Index 2026 (Berichterstattung TAG24 / neumarkt-dresden.de, Oktober 2026) · Silicon Saxony e. V., Beschäftigtenzahlen Mikroelektronik und IKT, Stand 30.09.2025 · Infineon Technologies AG, Eröffnung Smart Power Fab, 02.07.2026 · ESMC-Richtfest, dpa-Berichterstattung, September 2026 · Wirtschaftsförderung Sachsen, Studie zu Wachstumseffekten des Halbleiterökosystems · TU Dresden, Pressemitteilung Exzellenzuniversität, 11.03.2026 · Landeshauptstadt Dresden, Bevölkerungsprognose 2025 (Januar 2026) und Bevölkerungsstatistik · Statistisches Bundesamt, Baufertigstellungen 2025; ifo-Institut, Prognose 2026 · ImmoScout24, Mietspiegel Dresden Q3 2026 · immowelt Mietkompass, Oktober 2026 · Gutachterausschuss für Grundstückswerte Dresden, Grundstücksmarktbericht 2026 und Halbjahresbericht 2026 · Landeshauptstadt München, Wohnungsmarktbarometer 1. Halbjahr 2026 · Arbeitgeber: Unternehmensangaben und Presseberichte zu Infineon, GlobalFoundries, Elbe Flugzeugwerke, Bosch, Koenig & Bauer, Wacker Chemie, Siltronic/FCM und Mercedes-Benz (2023–2026)

































