Denkmalsanierung einer Mehrfamilienhausvilla mit 21 Wohnungen

mit hoher Denkmal-AfA in Merseburg

Wohnflächen: 

ca. 38,95 m² bis 161,97 m²


Zimmeranzahl:

2-Zimmer- bis 5-Zimmer-Wohnungen

Kaufpreise: 

229.415,50 € - 954.003,30 €

+ PKW-Stellplatz: je 12.500 € (optional)


Steuervorteile: 
Sanierungsanteil: rd. 80 % /  Denkmal-Afa: Bemessungsgrundlage nach §7i/§7h EStG rd. 74,00 %

+ 2,5% lineare AfA auf die Altbausubstanz


KfW-Förderung:

KfW-Effizienzhaus Denkmal (KfW 70 EE WPB 261) / KfW-Förderdarlehen bis 150.000 € + Tilgungszuschuss

➝ EH 70 EE WPB Standard

VERKAUFSSTART: JUNI 2026

0151 - 401 483 69
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Denkmalimmobilie mit historischem Charakter,

moderner Ausstattung und steuerlicher Investmentlogik in Merseburg


Die Denkmalsanierung in Merseburg verbindet historische Altbausubstanz mit zeitgemäßer Wohnqualität.

Das denkmalgeschützte Wohnhaus wurde um 1910 errichtet und wird im Zuge einer umfassenden Sanierung zu einem modernen Wohnensemble mit 21 hochwertigen Wohneinheiten entwickelt. Es entstehen 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von ca. 39 m² bis 162 m² und einer Gesamtwohnfläche von rund 1.226 m². Jede Einheit erhält ein Kellerabteil; zudem sind Stellplätze und Fahrradabstellmöglichkeiten auf dem Grundstück vorgesehen.


Die Mehrfamilienhaus-Villa steht für stilvolles Wohnen in historischer Bausubstanz. Das Gebäude liegt ruhig und zugleich zentrumsnah in der Merseburger Altstadt — unmittelbar am Stadtgraben und nur wenige Minuten von Innenstadt, Marktplatz, Domplatz und Schlossgarten entfernt. Die Lage verbindet kurze Wege, gewachsene Nachbarschaftsstrukturen und eine angenehme Wohnatmosphäre.


Im Rahmen der Sanierung wird das Gebäude umfassend modernisiert. Dazu gehören die vollständige Erneuerung des Daches, neue energieeffiziente Fenster, die denkmalgerechte Überarbeitung der Fassade, energetische Dämmmaßnahmen sowie eine moderne Haustechnik. Neue Balkonanlagen zum begrünten Innenhof, zur Straßenseite und zum Stadtgraben schaffen zusätzlichen Wohnwert und machen die Wohnungen besonders attraktiv für Eigennutzer und Mieter.

Ein wesentlicher Vorteil des Projekts liegt in der Kombination aus Denkmalschutz, energetischer Sanierung und moderner Ausstattung. Vorgesehen ist ein Effizienzhaus 70 EE WPB mit KfW-Fördermöglichkeit. Gleichzeitig bleibt der historische Charakter des Gebäudes erhalten — ein entscheidender Unterschied zu austauschbaren Neubauprojekten.


Ausstattung und Sanierung

Die Wohnungen werden zeitgemäß ausgestattet und auf heutige Wohnansprüche ausgerichtet. Geplant sind unter anderem:

  • moderne Grundrisse
  • neue Balkone und Loggien
  • neue Fenster im gesamten Objekt
  • neue Elektroinstallation
  • neue Bäder mit moderner Sanitärausstattung
  • Parkett- und Fliesenböden
  • Fußbodenheizung mit Einzelraumregulierung
  • neue bzw. aufgearbeitete Türen
  • frisch gespachtelte und gestrichene Wände
  • energetische Dämmmaßnahmen
  • Aufzug im straßenseitigen Gebäudeteil vom Keller bis ins Dachgeschoss

Die Wärmeversorgung soll vorrangig über einen Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Merseburg erfolgen. Sollte dies nicht zeitnah realisierbar sein, ist alternativ eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe in Kombination mit Brennwerttechnik vorgesehen.

Warum das Projekt für Kapitalanleger interessant ist

Die Denkmalimmobilie bietet Kapitalanlegern eine besonders interessante Kombination: Denkmalimmobilie, energetische Sanierung, KfW-Förderung und ein Standort mit Entwicklungsperspektive.


Merseburg profitiert von seiner Lage im Wirtschaftsraum Halle-Leipzig, der Nähe zum Chemiestandort Leuna, zur Hochschule Merseburg sowie zur guten Verkehrsanbindung über B91, A9, A14 und den nahegelegenen ICE-Knotenpunkt Halle. Laut Exposé zählt Merseburg über 36.000 Einwohner, rund 75 % der Haushalte leben zur Miete, der Chemiepark Leuna umfasst rund 12.000 Beschäftigte, und die Hochschule Merseburg zählt rund 3.000 Studierende.


Für Anleger bedeutet das: Die Nachfragebasis besteht nicht nur aus klassischen Mietern der Stadt, sondern auch aus Beschäftigten, Pendlern, Studierenden, Fachkräften und Menschen, die im Umfeld von Halle, Leipzig, Leuna und Merseburg wohnen und arbeiten.

Lagevorteile

Die Mikrolage in Merseburg Zentrum-Ost verbindet ruhiges Wohnen mit urbaner Nähe. Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Restaurants, Schulen, Kitas, medizinische Versorgung und der Bahnhof sind schnell erreichbar. Die Hochschule Merseburg liegt nur rund zehn Fahrradminuten entfernt. Die Innenstadt ist laut Exposé in wenigen Minuten erreichbar.

Besonders attraktiv ist die Mischung aus:

  • ruhiger Wohnlage nahe der Altstadt
  • Nähe zu Dom, Schloss, Marktplatz und Stadtgraben
  • guter Anbindung nach Halle und Leipzig
  • Nähe zur Hochschule Merseburg

Im Juni 2026 startete der Verkauf: 

Kauf- und Verfügbarkeitsliste - Stand: 04.07.2026

Verfügbarkeit
Frei
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Standortanalyse Merseburg (Sachsen-Anhalt)

Denkmalimmobilien in einer traditionsreichen Hochschul- und Industrieregion


Merseburg zählt zu den geschichtsträchtigen Städten Mitteldeutschlands. Die Dom- und Hochschulstadt an der Saale liegt im Süden Sachsen-Anhalts und verbindet historische Bausubstanz, eine gewachsene Innenstadtstruktur und die Nähe zu bedeutenden Wirtschaftsstandorten der Region Leipzig-Halle. Zum 31.12.2025 weist die Stadt Merseburg inklusive ihrer Ortsteile rund 36.500 Einwohner aus.


Für Kapitalanleger ist Merseburg kein klassischer überhitzter Metropolenmarkt, sondern ein selektiver Entwicklungsstandort mit besonderer Investmentlogik: vergleichsweise moderates Kaufpreisniveau, historische Immobilienbestände, steuerliche Vorteile bei Denkmalimmobilien und eine regionale Nachfragebasis durch Industrie, Hochschule, Forschung und Pendlerstrukturen.

Lage zwischen Halle, Leipzig und dem Chemiedreieck Merseburg profitiert von seiner Lage im Wirtschaftsraum Leipzig-Halle und im Saalekreis. Die Stadt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Halle, Leipzig, dem Flughafen Leipzig/Halle sowie den industriellen Zentren Leuna und Schkopau. Der Saalekreis positioniert sich ausdrücklich als Standort im Ballungsraum Leipzig-Halle. Besonders prägend ist die Nähe zum Chemiestandort Leuna, einem der bedeutendsten Industriestandorte Mitteldeutschlands. Auf rund 13 Quadratkilometern arbeiten dort mehr als 100 Unternehmen aus zehn Nationen; seit 1990 wurden am Standort über neun Milliarden Euro investiert. Vertreten sind unter anderem Unternehmen wie TotalEnergies, Linde, DOMO, Eastman, Innospec und ARKEMA.


Für den Wohnungsmarkt bedeutet dies: Merseburg ist nicht nur eine Kleinstadt mit historischer Altstadt, sondern Teil eines industriell geprägten Arbeitsmarktumfeldes. Beschäftigte, Fachkräfte, Pendler, Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter bilden eine relevante Zielgruppe für modernen, gut sanierten Wohnraum.


Hochschule, Forschung und Zukunftsinvestitionen

Ein weiterer Standortvorteil ist die Hochschule Merseburg. Sie bietet 16 Bachelor- und 12 Masterstudiengänge, zählt rund 3.150 Studierende und beschäftigt über 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zusätzlich wird Merseburg durch den Aufbau des Center for the Transformation of Chemistry – CTC gestärkt.

Das Forschungszentrum soll in Merseburg und Delitzsch entstehen und bis 2038 mit bis zu 1,1 Milliarden Euro gefördert werden. Am Standort Merseburg sind langfristig bis zu 300 Forschende vorgesehen; das CTC soll die Transformation der Chemieindustrie hin zu Kreislaufwirtschaft, Recycling, nachwachsenden Rohstoffen und klimaneutralen Verfahren vorantreiben.

Parallel dazu ist im Rahmen des Strukturwandels die Entwicklung eines neuen Industriegebietes Merseburg-Süd / Leuna III vorgesehen. Geplant ist ein rund 200 Hektar großes Ansiedlungsgebiet für die chemische Industrie mit Fokus auf Bioökonomie und Biochemie. Das angegebene Projektvolumen liegt bei rund 200 Millionen Euro.

Diese Entwicklungen machen Merseburg zu einem Standort, der nicht allein aus der Historie heraus betrachtet werden sollte, sondern auch aus der Perspektive von Forschung, Transformation und industrieller Zukunftsfähigkeit.


Warum Denkmalimmobilien in Merseburg interessant sind

Denkmalimmobilien verbinden in Merseburg mehrere Vorteile: historische Substanz, begrenztes Angebot, architektonische Identität und steuerliche Rahmenbedingungen. Gerade in Städten mit gewachsener Struktur und sichtbarer Geschichte kann eine denkmalgerecht sanierte Immobilie deutlich stärker wahrgenommen werden als austauschbarer Wohnraum.

Für Kapitalanleger ist dabei besonders relevant, dass Denkmalimmobilien nicht beliebig neu geschaffen werden können. Die historische Substanz ist begrenzt. Wird sie hochwertig saniert und in zeitgemäßen Wohnraum überführt, entsteht ein Produkt mit besonderem Charakter: Altbauarchitektur, moderne Ausstattung, steuerliche Wirkung und emotionale Vermietbarkeit.


Steuerlicher Vorteil durch Denkmal-AfA

Bei vermieteten Baudenkmalen können begünstigte Sanierungsaufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen

nach § 7i EStG erhöht abgeschrieben werden: im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren jeweils bis zu 9 Prozent sowie in den folgenden vier Jahren jeweils bis zu 7 Prozent. Voraussetzung ist unter anderem, dass die Maßnahmen zur Erhaltung oder sinnvollen Nutzung des Baudenkmals erforderlich sind und durch die zuständige Stelle bescheinigt werden.

Auch bei Gebäuden in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten oder städtebaulichen Entwicklungsbereichen kann § 7h EStG relevant sein. Dort gelten für begünstigte Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen ebenfalls erhöhte Abschreibungsmöglichkeiten von bis zu 9 Prozent über acht Jahre und bis zu 7 Prozent über weitere vier Jahre.

Für Anleger mit höherem zu versteuerndem Einkommen kann dieser steuerliche Effekt ein wesentlicher Baustein der Investitionsentscheidung sein. Entscheidend ist jedoch immer die konkrete Objektprüfung: Denkmalstatus, Sanierungsanteil, Bescheinigungsfähigkeit, Erwerbszeitpunkt, Finanzierung, Vermietbarkeit und persönliche steuerliche Situation müssen sauber geprüft werden.


Investmentlogik für Kapitalanleger

Merseburg eignet sich vor allem für Anleger, die nicht ausschließlich auf teure A-Städte oder B-Städte setzen möchten, sondern gezielt nach Standorten mit Entwicklungspotenzial, niedrigerem Einstiegspreis und steuerlicher Hebelwirkung suchen.


Die wesentlichen Faktoren:

  • Begrenztes Angebot an historischer Substanz
    Denkmalimmobilien sind nicht beliebig reproduzierbar. Gute Objekte in zentralen oder innenstadtnahen Lagen können sich dadurch vom normalen Wohnungsangebot abheben.
  • Nähe zu starken Arbeitgebern und Industrieclustern
    Leuna, Schkopau, Halle und Leipzig schaffen ein regionales Nachfrageumfeld. Gerade Fachkräfte, Projektmitarbeiter, Pendler und Beschäftigte im industriellen Umfeld benötigen gut angebundenen Wohnraum.
  • Hochschule und Forschung als zusätzlicher Nachfragefaktor
    Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Beschäftigte der Hochschule sowie künftige Forschungsstrukturen wie das CTC stärken den Standort zusätzlich.
  • Steuerliche Wirkung durch Denkmal-AfA
    Bei geeigneten Objekten kann die erhöhte steuerliche Abschreibung den Vermögensaufbau deutlich unterstützen. Dies ist insbesondere für Anleger mit höherem Einkommen interessant.
  • Entwicklung statt Überhitzung
    Merseburg ist kein spekulativer Luxusmarkt. Gerade darin liegt der Reiz: Anleger investieren in einen Standort, der noch nicht das Preisniveau großer Metropolen erreicht hat, aber von regionaler Wirtschaftskraft, Strukturwandel und Standortinvestitionen profitieren kann.


+ HIKV.-Einschätzung

Merseburg ist ein Standort für selektive Anleger. Nicht jede Immobilie und nicht jede Lage ist automatisch geeignet. Entscheidend sind die Mikrolage, die Qualität der Sanierung, der tatsächliche Denkmal- bzw. Sanierungsanteil, die Mietkalkulation und die langfristige Nutzbarkeit der Wohnung.


Bei sorgfältiger Auswahl kann eine Denkmalimmobilie in Merseburg jedoch eine interessante Kombination bieten: steuerliche Vorteile, historische Substanz, moderater Einstiegspreis und Teilhabe an einer wirtschaftlich relevanten Region zwischen Halle, Leipzig und dem Chemiedreieck Leuna-Schkopau.


Kurz gesagt: Merseburg steht für historische Substanz, industrielle Stärke und steuerlich attraktive Investitionsmöglichkeiten — ein Standort, der besonders für Kapitalanleger interessant sein kann, die Denkmalimmobilien nicht nur als Immobilie, sondern als strategischen Baustein für Vermögensaufbau und Steueroptimierung verstehen.

Ein Energieausweis liegt aktuell noch nicht vor und ist beantragt. Dieser wird gemäß GEG spätestens zur Besichtigung bzw. Verkaufsstart vorgelegt.